Die erste offizielle Aufzeichnungen des Ortes finden wir im Jahre 1332, ins Verzeichnis des Bischofs von Grosswardein (Oradea), wo der Ort mit Namen Zalantha vorkommt. Der Ort war danach mit mehrere Namen vorgekommen, bis am 1587, wo in alle Aufzeichnungen den endgültige Namen Salonta gefunden wurde.
Bis Ende des XVI. Jahrhundert, gehört es dem Besitz der Familie Toldi. Die Siedlung spielt damals nicht eine grosse Rolle, weil nicht weit davon, der in XII. Jahrhundert gebaute Burg von Kölesér war, der ein wichtiger politischer und wirtschaflicher Zentrum der Gegend war. Damals war Salonta eine Siedlung die 50 Häuser und 250-300 Bewohner enthält.
Damit Salonta an der Grenze des siebenbürgische Fürstentums war, die vielfältige Märkte hatten das Ergebnis dass eine sehr starke Kleingewerbetreibende Schicht ausgebildet hat, wie zum Beispiel: Kürschner, Stiefelmacher, Wagner, Schmiede, u.z., die ihre Ware nach Tinca, Beius, Gyula und Orosháza getragen haben.
1659 hat Rákóczi György
der Zweite, der Fürst von Siebenbürgen, die Stadt vom Angriff der
Türken angezündet. Nach der Zurückziehung der Türken, hat
der Burg seine Bedeutung verloren, man hat seine baufällige Maurern weggetragen,
nur der Turm hat den verwüstenden Sturmen getrotzen. Ende des XVII. Jahrhunderts,
hat sich wieder bevölkert und war eine blühende Siedlung geworden.
Nach der erfolgreiche Feldzüge gegen der Türken, hat Österreich
1686 Ungarn dann auch Siebenbürgen einverleiben.
Der Kaiser Lipot verstärkt die Vorrechte der Bewohnern Salontas, aber 1700 verzichtet der Kaiserhoff auf den militärischen Dienst der Haidones, damit stellt er die alte Vorrechte ein, und hat die Haidonessiedlungen aus dem Kreis Bihor Esterházy Pál geschenkt. Dagegen haben sie einen Prozess angehängt, desen Ergebnis war, dass sie für ihre teilweisige Freiheit mussten pro Jahr bezahlen. Diese Zustand hat nur 1848 durch die Gesetze beendet.
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1849 die Revolution und der Freiheitskampf haben auch die Bewohner der Stadt Salonta in den Kampf gezogen. Arany János hat auch an die Ereignisse teilgenommen. Nach der kurze Freiheit, lebt die Stadt wieder unter der Diktatur des Habsburgsreiches. |
Die Änderungen die durch die Revolution gekommen sind, haben die Bewohner der Stadt mit Begeisterung empfangen. Im dritten Teil des 19. Jahrhundets, hat sowohl das Aussehen der Stadt, als auch die Lebensform der Bewohner sehr verändert. Man hat die Bürgerlichkeit begonnen; die Zahl der belehrte Menschen hat sich vergrössert; man hat das Kleingewerbeproduktion und damit der Handel verstärkt. 1871 hat man die Eisenbahnlinie Oradea - Fiume (Rijeka) übergeben, so konnte man die Landwirtschafts- und Industrieprodukte in ferne Länder zukommen lassen. Die Jahrhundertswende ist die Zeit in der sich die Städte entwickelt haben. Die Vertreter der Bewohner konnten den ersten artesischer Brunnen und das neue Krankenhaus entgegengenommen; ist die Arany János Vereinigung, das Kasino, Zivilzirkel, Landwirtschaftzirkel, Sportvereinigungen zustandegekommen, man haben politische Parteien entstanden. Die 300. Jahreswende wurde durch ein grosses Fest gefeiert. Damals zählt die Stadt 16.000 Bewohner.
Der ersten Weltkampf hatte die wirtschaftliche, gesellschaftliche
und kulturelle Entwicklung behindert. Die Diktatur des Proletariats nachdem
Waffenstilstand, hatte durch den Einzug der rumänischen Armee am 22 April
1919 aufgehört. Gemäss des Friedenvertrages aus Paris, wurde die Stadt
mit den Namen Salonta Mare Teil von Rumänien. 1923 hat man die Eisenbahnlinie
Salonta - Arad übergeben. Man hat für die rumänische Gläubigen
1932 eine orthodoxe Kirche, 1937 eine grichisch-katholische Kirche erbaut. Gemäss
der zweiten wiener Entscheidung, vom September 1940, hat man die Stadt zu Ungarn
angeschlossen. Nach vier Jahren, war sie wieder Teil von Rumänien. Mit
der Verstärkung der kommunistische Diktatur, hat man die Bauerschaft ins
Kollektiv, die Kleingewerber in die Genossenschaft gezwungen. Man hatte eine
Hühnerverarbeitende Fabrik, Textilien-, Wurst-, Möbelfabrik und daneben
eine Schmiede mit 1200 Arbeiter gebaut. 1961 wurden Hochhäuser gebaut,
die die Lebensform der Familien wesentlich veränderte. Unter die wichtisten
Anlagen können wir die Ausgestaltung der Zentralpark, die Wasserleitungen,
der Bau von Brotfabrik, Kino, neue Schulen, neue Krankenhaus erwähnen.